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| ../_HAUS DER KULTUREN DER WELT |
Eintritt frei. John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin.
S-Bahn: lignes S5, S7, S9, S75, Hauptbahnhof. |
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SAMSTAG, 4. JULI
[FORUM,
DISKUSSIONEN]
> Theatersaal
POLITIK
DER ZEITGENÖSSISCHEN BILDKULTUR
Wie nützen Künstler und Filmemacher heute die Instrumentarien
des Spiel- und Dokumentarfilmes und in welcher Form kommen in ihrer
Arbeit die Sprache des Kinos und Elemente der zeitgenössischen
Kunst zum Einsatz.
Im Laufe dieser Diskussionwerden wir mit jedem einzelnen der anwesenden
Künstler herausfinden, was in dessen Arbeit den individuellen
Bezug zur Realität ausmacht und wo politische Bezüge zu
Bildern sichtbar werden.
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Eintritt frei. John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin.
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SAMSTAG, 4. JULI
[VORFÜRHUNG]
> Theatersaal
VERFÄLSCHUNG
Jonathan SCHWARTZ: Copper green
Experimenteller Film | 16mm | farbe | 00:03:00
USA | 2008 []
Vasco ARAUJO: Augusta
Video | dv | farbe | 00:08:55
Portugal/USA | 2008 []
François BUCHER: Samper
Video | dv | farbe | 00:17:30
Kolumbien | 2008 []
Rossella BISCOTTI: The undercover man
Exp. Dokumentarfilm | 16mm | schwarz und weiß
| 00:30:00
Italien/USA | 2008 []
Ken JACOBS: The scenic route
Experimentelles Video | dv | farbe und s&w
| 00:25:00
USA | 2008 []
Effektiver politischer Diskurs und filmische Montage. Jonathan Schwartz
verfilmt ein altes Foto von Studenten und Professoren, während
eine schwankende Stimme "Singing in the rain" singt. Vasco
Araujo nimmt Aristophanes' Stück "Die Vögel"
her und schlägt einen Dialog zwischen den zwei Steinlöwen
vor. Eine Meditation zum Ausüben der Macht und Tyrannei, zur
Suche nach einem neuen Lebensort. François Bucher liest dem
ehemaligen Präsidenten Kolumbiens, Ernesto Samper, erneut eine
Ansprache vor, die er 1978 verkündet hatte. Rossella Biscotti
befragt Joseph D. Pistone a.k.a. Donnie Brasco, der von 1976 bis
1982 in die New Yorker Mafia eingedrungen war. Ken Jacobs passt
photographische Bilder Räumen an, führt die Zeit von Neuem
ein und öffnet das Bild wieder der Dreidimensionalität.
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Jonathan Schwartz |
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Vasco Araujo |
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François Bucher |
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Rossella Biscotti |
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Ken Jacobs |
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SAMSTAG, 4. JULI
[FORUM,
DISKUSSIONEN]
> Theatersaal
WAS
VERÄNDERT SICH?
Die Veränderungen, die sich in den zeitgenössischen audiovisuellen
Medien und den Praktiken des Filmemachens ereignen, sowie die Querverbindungen,
die sich zwischen Kino und zeitgenössischer Kunst in den letzten
zehn Jahren gebildet haben, deuten, über eine rein ästhetische
Verschiebung hinaus, eine grundsätzliche Veränderung im
Hinblick auf ein neues Paradigma der audiovisuellen Medien an.
Im Laufe der Debatte werden verschiedene Standpunkte an Hand von
konkreten Beispielen auseinandergesetzt. Die Referenten werden ihre
Interpretation dieser Verschiebung und die damit verbundenen Herausforderungen
darlegen.
Géraldine Gomez - Centre Pompidou
Curator - Paris, France
www.centrepompidou.fr
Berta Sichel - Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia
Director of the audiovisual department - Madrid, Spain
www.museoreinasofia.es
Valerie Smith - Haus der Kulturen der Welt
Head of Visual Arts Department - Berlin, Germany
www.hkw.de
Peter Weibel - ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Director - Karlsruhe, Germany
www.zkm.de |
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SAMSTAG, 4. JULI
[VORFÜRHUNG]
> Theatersaal
CARTE
BLANCHE
AN PEDRO COSTA
Deutsche Prämiere
Vorstellung in Anwesenheit von Pedro Costa
Pedro COSTA: Ne change rien
Dokumentarfilm | schwarz und weiß |
01:38:00
Portugal / Frankreich | 2009
"Ne change Rien" entstand aus einer Freundschaft zwischen
der Schauspielerin Jeanne Balibar, dem Tontechniker Philippe Morel
und Pedro Costa. Jeanne Balibar, Sängerin, von Proben bis zur
Aufnahme, von Rockkonzerten bis zu Gesangsstunden lyrischer Musik,
vom Dachboden in Sainte Marie-aux-Mines bis zur Bühne in einem
Tokyoter Café, von Johnny Guitar bis zu Offenbachs La Périchole.
Nach dem Dreh- und Regiestudium an der Filmschule
des Nationalen Konservatoriums in Lissabon arbeitet Pedro Costa
als Regieassistent. 1987 führt er Regie bei seinem ersten Kurzfilm
'Cartas a Julia'. Danach leitet er im portugiesischen Fernsehen
eine Kinderserie. Sein erster Spielfilm, 'Das Blut', begeistert
1989 die Kritik, bleibt aber beim Publikum wegen des fehlenden kommerziellen
Vertriebs unbemerkt, wie auch sein zweiter Film 'Das Haus aus Lava'
(1994), der seinen Stil und sein Talent bestätigt. 1997 nähert
sich 'Ossos' auf nüchterne Weise dem Thema der unglücklichen
Kindheit; er wird in Venedig und Belfort ausgezeichnet. Danach folgt
ein Dokumentarfilm, 'Im Zimmer von Vanda', der dem höllischen
Niedergang eines Drogenabhängigen folgt. Der Regisseur fährt
mit einem Portrait, 'Où gît votre sourire enfoui?',
fort, in dem er, wie auch beim hier gezeigten Film, Danièle
Huillet und Jean-Marie Straub würdig. Mehrere seiner Filme
wurden am Filmfestival in Cannes gezeigt. 1994 war "Casa de
lava" Teil der Selektion "Un certain regard". Sein
Film " Juventude em marcha " war 2006 im Wettbewerb. Dieses
Jahr wurde sein letzter Film "Ne change rien" bei der
Quinzaine der Regisseure vorgestellt. |
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SAMSTAG, 4. JULI
[VORFÜRHUNG]
> Theatersaal
VORHÖLLEN
Sergey PROVOROV: Skolzkaya gora (the slippery mountain)
Video | dv | farbe | 00:06:06
Russland | 2006 []
Fiona LINDRON: Jacky
Video | dv | farbe | 00:03:57
Frankreich | 2008 []
Maider FORTUNE: Curtain!
Video | hdv | schwarz und weiß | 00:18:45
Frankreich | 2008 []
Patrick JOLLEY: Fall
Experimenteller Film | 16mm | schwarz und
weiß | 00:11:00
Irland | 2008 []
Jennet THOMAS: The man who went outside
Video | dv | farbe | 00:10:00
Vereinigtes Königreich | 2008 []
Tobias Yves ZINTEL: Hell Hotel
Experimentelle Fiktion | hdv | farbe | 00:36:00
Deutschland/Deutschland, Italien, Tschechische Republik | 2007 []
Xenia Yvon LESNIEWSKI: Supersensibel
Animation | dv, betaSP | farbe | 00:02:30
Deutschland | 2008 []
Izebene OÑEDERRA: Hezurbeltak, a fossa común
Animation | 35mm | schwarz und weiß
| 00:04:30
Spanien | 2007 []
In der Vorhölle existiert eine ungewisse Zone, die von merkwürdigen
Kreaturen bewohnt wird. Serge Provorov filmt Männer, die fallen
und nicht aufhören zu fallen. Ihr Sturz wird zum Motiv. Fiona
Lindron folgt einem Schattenbild, dann dem Gesicht einer Frau, die
ausschließlich durch Flashs erhellt wird. So wird deren gefangene
Figur. Mit Maider Fortuné schaut man in einem zeitlosen Raum
einer Parade von Schatten unterschiedlicher Kreaturen und Helden
zu, die der Kindheit entstammen. Patrick Jolley erfindet einen Raum,
in dem die Objekte fallen, gewalttätig über die Grenzen
hinaus geschleudert. Jennet Thomas stellt einen Mann vor, der den
ersten gebärfähigen Mann ankündigt, eine Fabel der
futuristischen Logik und eine Kritik an der Repräsentation.
Tobias Yves Zintel kreiert das "Hell Hotel", das von deiner
Konstellation von Personen bewohnt wird, deren Sprache aus Zitaten
und Fragmenten besteht, die der Werbung, Geschichte und Philosophie
entnommen wurden. Form und Inhalt bestimmen sich in der Wechselseitigkeit
der Wiederaufnahme. Xenia Yvon Lesniewski zeigt eine Zeichentrickfigur
in einem erotischen Diskurs, obszön und angsterfüllt.
Und Izebene Oñederra belebt ein Wesen dessen Name, einer
baskischen idiomatischen Bezeichnung gemäß, sozial unsichtbare
Lebewesen beschreibt.
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Sergey Provorov |
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Fiona Lindron |
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Maider Fortune |
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Patrick Jolley |
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Jennet Thomas |
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Tobias Yves Zintel |
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Xenia Yvon Lesniewski |
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Izebene Oñederra |
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