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 30. JUNI - 5. JULI, 2009
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Eintritt frei. John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin.
S-Bahn: lignes S5, S7, S9, S75, Hauptbahnhof.
hkw

SAMSTAG, 4. JULI

14:00 16:00 18:00 20:00 22:00

[VORFÜRHUNG]
> Theatersaal


CARTE BLANCHE
AN PEDRO COSTA
Deutsche Prämiere
Vorstellung in Anwesenheit von Pedro Costa


Pedro COSTA
: Ne change rien
Dokumentarfilm | schwarz und weiß | 01:38:00
Portugal / Frankreich | 2009

"Ne change Rien" entstand aus einer Freundschaft zwischen der Schauspielerin Jeanne Balibar, dem Tontechniker Philippe Morel und Pedro Costa. Jeanne Balibar, Sängerin, von Proben bis zur Aufnahme, von Rockkonzerten bis zu Gesangsstunden lyrischer Musik, vom Dachboden in Sainte Marie-aux-Mines bis zur Bühne in einem Tokyoter Café, von Johnny Guitar bis zu Offenbachs La Périchole.

Nach dem Dreh- und Regiestudium an der Filmschule des Nationalen Konservatoriums in Lissabon arbeitet Pedro Costa als Regieassistent. 1987 führt er Regie bei seinem ersten Kurzfilm 'Cartas a Julia'. Danach leitet er im portugiesischen Fernsehen eine Kinderserie. Sein erster Spielfilm, 'Das Blut', begeistert 1989 die Kritik, bleibt aber beim Publikum wegen des fehlenden kommerziellen Vertriebs unbemerkt, wie auch sein zweiter Film 'Das Haus aus Lava' (1994), der seinen Stil und sein Talent bestätigt. 1997 nähert sich 'Ossos' auf nüchterne Weise dem Thema der unglücklichen Kindheit; er wird in Venedig und Belfort ausgezeichnet. Danach folgt ein Dokumentarfilm, 'Im Zimmer von Vanda', der dem höllischen Niedergang eines Drogenabhängigen folgt. Der Regisseur fährt mit einem Portrait, 'Où gît votre sourire enfoui?', fort, in dem er, wie auch beim hier gezeigten Film, Danièle Huillet und Jean-Marie Straub würdig. Mehrere seiner Filme wurden am Filmfestival in Cannes gezeigt. 1994 war "Casa de lava" Teil der Selektion "Un certain regard". Sein Film " Juventude em marcha " war 2006 im Wettbewerb. Dieses Jahr wurde sein letzter Film "Ne change rien" bei der Quinzaine der Regisseure vorgestellt.

 
 
 
 
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