| Secret Life |
| Videoinstallation | 16mm | Farbe | 5'0'' | USA / Deutschland | 2008 |
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« Secret Life » stellt den ersten Teil eines dreiteiligen Zyklus dar, der sich den unsichtbaren Elementen widmet, die unser Lebens bestimmen. In « Secret Life » ist eine Frau, die einen Zusammenbruch der Zeit erlebt hat, in einer Wohnung eingeschlossen. Da die Zeit plötzlich als linear wahrgenommen wird, wird der Raum zu einem Uhrwerk, das zirkulär und sich wiederholend läuft. Innerhalb des normalen Lebensrhythmus werden neue Zeiträume geschaffen, und die Wohnung erfährt eine Explosion an Aktivitäten. Ohne die Sicherheit der Zeit ist die Bewohnerin des Apartments nicht mehr im Stande, an der gleichen Stelle zu verweilen, und ihr Geist verweigert die Anordnung von Erfahrungen, indem er sie mit ihren Sinnesempfindungen alleine lässt. Ihre Gedanken entfliehen und wachsen wie lebendige Pflanzen um sie herum. Sie suchen, wachsen aus ihrer Wohung heraus und bedrohen sie auf wilde Weise, bevor sie sterben und sich wie Tiere zersetzen.
Reynold Reynolds wurde in Alaska (USA) geboren und lebt momentan in New York und Berlin. Seit zehn Jahren hat er eine Vorliebe für 16mm und Super 8 Filme. Er hat Installationen, Dokumentarfilme und Werke, die anhand von gefundenen Bildern angefertigt wurden, geschaffen. Durch das Anfertigen seiner narrativen sowie experimentellen Filme gelang es ihm, eine kinematografische Grammatik, die auf den Schwerpunkten Transformation, Konsum und Zerfall beruht, zu entwickeln. Er hat an zahlreichen Kunstausstellungen teilgenommen, insbesondere an der 4. Biennale für Zeitgenössische Kunst in Berlin (Deutschland), « Into Me/ Out Me » am P.S.1. Zentrum für Zeitgenössische Kunst in New York (USA), im Kunst-Werk Institut für Zeitgenössische Kunst Berlin, an « Focus Istanbul » im Martin-Gropius-Bau und an « Destroy, She Said » der Julia Stoschek Collection. Sein Werk wurde im Rahmen vieler Filmfestivals gezeigt und oft prämiert, vor allem bei den Filmfestivals Black Maria, Southwest und Sundance. 2003 erhielt Reynold Reynolds ein Stipendium von der John Simone Guggenheim Memorial Foundation. 2004 wurde er zur American Academy in Berlin eingeladen, einem Studio im Künstlerhaus Bethanien mit inbegriffen.
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